Projekt
Verlegung Lanzgrabenbach

Fachbereich / Projekttyp
Flussbau- und Hochwasserschutzbauten
Auftraggeber
voestalpine BÖHLER Edelstahl GmbH
Leistungsumfang
Erstellung wasser- und naturschutzrechtliches Einreichprojekt, Ausführungsplanung und stat. konstruktive Bearbeitung, Ausschreibung und Angebotsprüfung, Örtliche Bauaufsicht, Ökologische Bauaufsicht, Beratung des Bauherrn
Fertigstellung
Wasser- und naturschutzrechtliches Einreichprojekt: Jänner 2018, Ausführungsplanung und ÖBA: 2020

Der Lanzgrabenbach durchfloss das Deponiegelände der Fa. voestalpine BÖHLER Edelstahl GmbH von West nach Ost/Nordost. Dabei verlief das Gerinne bis zum Bereich des Pufferbeckens auf dem Grundstück Nr. 317/3 als offenes Gerinne. Im Bereich der anschließenden Steilstrecke wurde der Lanzgrabenbach verrohrt ausgeführt (Rechteck- und Eiprofil). Vor allem in diesem Bereich durchquerte der Lanzgrabenbach die alte Schlackendeponie unterirdisch und unkontrolliert. Zur Absicherung der Niederschlagsabfuhr bzw. aus ökologischen Gründen wurde der Lanzgrabenbach verlegt und neu gestaltet. Im Zusammenhang mit einer Geländeauffüllung wurde das Gerinne höher gelegt und völlig umgestaltet. Zusätzlich wurde ein Hochwasserrückhaltebecken errichtet.

Folgende Maßnahmen wurden durchgeführt:

  • Errichtung eines Hochwasserrückhaltebeckens im Nebenschluss mit einem Speichervolumen von etwa 15.000 m3
  • Verlegung des Lanzgrabenbaches auf einer Länge von etwa 800 m. Dabei wurde der Querschnitt derart projektiert, dass der Zufluss bei HQ150 schadlos abgeführt werden kann
  • Errichtung eines Ausschotterungsbeckens mit Wildholzrechen
  • Errichtung eines Plattendurchlasses aus Stahlbeton mit einer Länge von etwa 60 m
  • Errichtung eines ausgesteiften Kastenquerschnittes aus Stahlbeton (L~50 m)
  • Errichtung von 9 Stahlbetonquerbauwerken (h~4,50 m)
  • Errichtung eines Raubettgerinnes mit einer Länge von ca. 30 m
  • Herstellung eines Tosbeckens aus Stahlbeton