Projekt
SKA-RZ Aflenz - Sanierung Schwimmbad

Fachbereich / Projekttyp
Gesundheitsbauten
Auftraggeber
Pensionsversicherungsanstalt, Abteilung HFBM
Leistungsumfang
Ausschreibung, BauKG, Massenermittlung, Örtliche Bauaufsicht, Planung
Fertigstellung
2019

Im bestehenden Rehabilitationszentrum Aflenz der Pensionsversicherungsanstalt werden Therapieräume, Freizeitbereiche und das Schwimmbad durch geeignete Umbaumaßnahmen attraktiver gemacht und dem Stand der Technik angepasst. Die Therapieräume in der Ebene -1 werden räumlich auf den notwendigen Platzbedarf angepasst und erhalten entsprechende Abtrennungen, welche teilweise aus bedruckten Glaswänden errichtet werden. Diese verleihen den Räumen einen freundlicheren Charakter, welcher den PatientInnen einen angenehmeren Aufenthalt in den Therapieräumen ermöglichen soll. Der Umkleidebereich wird auf heutige Bedürfnisse abgestimmt, neu geplant und optisch sowie technisch einem derzeit gültigen Standard angepasst.

Ein weiterer wicthiger Punkt ist die Barrierefreiheit - wo möglich -zu gewährleisten. Der Schwimmbadbereich wird optisch durch eine neue Farbgebung, die Umgestaltung der bestehenden Sitzbank und einem neuen Glasgeländer im Galeriebereich aufgewertet. Das bestehende Becken wird durch ein Nirobecken ersetzt, wordurch die Hygiene deutlich verbessert wird. Integriert in den Schwimmbadbereich wird ein neues Kneippbecken. Das Becken wird ebenfalls aus Niro gefertigt und entspricht den heutigen therapeutischen und technischen Ansprüchen eines Kneippbeckens. Zusätzlich werden hier bedruckte Verglasungen zum Gang errichtet, welche eine offenere Gestaltung ermöglichen. Der Freizeit- und Saunabereich wurde zur "Wohlfühloase" umgestaltet. Dieser erhält einen neuen Ruhebereich, welcher durch den Einbau von neuen Fensterfronten sehr hell und freundlich wirkt. Abgetrennt vom Ruhebereich wird der Dusch- und Saunabereich mit einer Erlebnisdusche neu gestaltet. Die bestehenden Saunaanlagen bleiben Bestand und werden in das neue Konzept miteinbezogen. Für eine zusätzliche Aufwertung dieser Räumlichkeiten werden bedruckte Glaswände eingeplant. Diese heben den Wohlfühlcharakter hervor und erhöhen den Kontrast zu den übrigen Therapiebereichen.

Der Therapiebereich auf der Ebene 0 wird für diverse Therapien genutzt und umgestaltet. Eine zentrale Anlaufstelle in Form eines Pultes wird im Eingangsbereich situiert. Die notwendigen Therapiekojen werden aus ca. 2,3 m hohen Trennwänden aus Max-Platten errichtet und mit bedruckten Glasschiebetüren aufgewertet. Durch die bestehenden Oberlichten in Richtung Gang erhalten alle Kojen eine natürliche Belichtung. Die Therapieräume werden von den Sanitärräumen durch raumhohe Wände abgetrennt. Des Weiteren werden die Patientenzimmer farblich neu gestaltet und die Schwachstromverkabelung erneuert sowie im gesamten Gebäude diverse Steigstränge saniert bzw. neu errichtet.